Am Abend beim zu Bett gehen, den Kindern eine kleine schöne, spannende oder besinnliche Weihnachtsgeschichte vorlesen, nicht nur die Kinder werden von den Weihnachtsgeschichten begeistert sein. Die Geschichten zum Advent sind natürlich auch für die Eltern und Großeltern eine schöne Abwechslung vom Alltag und stimmen sie auf die Weihnachtsfeiertage ein.
Wir wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, und hoffen das Sie auf unseren Seiten einige Anregungen finden um Ihr Weihnachtsfest zu verschönern.

Alles was wir auf unseren Seiten für Sie zusammengestellt haben,
dürfen Sie für privaten Gebrauch natürlich kostenlos verwenden.

Weihnachten und die Adventszeit sind nicht nur ruhige und besinnliche Zeiten, sondern es ist auch die Zeit des Wartens. Gerade den Kindern fällt es da doch besonders schwer, dass die Vorweihnachtszeit so schnell wie möglich vergeht.
Um Ihnen und natürlich, ganz besonders den Kindern hierbei zu helfen, haben wir für Sie kurze Weihnachtsgeschichten für Kinder für Sie zusammengestellt. Diese Weihnachtsgeschichten können Sie natürlich kostenlos herunter laden und ausdrucken.
So haben Sie, wenn Sie ihre Kinder ins Bett bringen schöne Weihnachtsgeschichten zum Vorlesen.

Weihnachtsgeschichten Kinder

Weihnachten und Advent - Kategorie: Weihnachtsgeschichten Kinder

 

Der Tannenbaum

Die Tage wurden kürzer und die Zeit bis Weihnachten auch.
Der kleine Thomas und seine Schwester Sophie konnten es kaum noch erwarten, dass die schöne Zeit der Vorfreude beginnt.
Wie jedes Jahr war der Samstag vor dem ersten Advent ein ganz besonderer Tag.
Thomas ging mit seinem Vater in den Wald um einen schönen Tannenbaum zu finden.
Wie immer war der Förster darüber in Kenntnis gesetzt und sie durften sich einen  Tannenbaum aussuchen.
Der Weg in den Wald wurde immer länger und die Ungeduld von Thomas wuchs mit jedem Schritt, der ihn näher zum schönsten Tannenbaum führte.
Thomas fand gleich den ersten Tannenbaum, den er sah als besonders schön an, aber der Vater sagte: "Warte ab mein Sohn, es kommen noch so viele schöne Tannenbäume und wir haben doch noch Zeit um den wirklich Schönsten zu finden!"
Also ging Thomas mit seinem Vater weiter in den Wald.
Nach unzähligen Tannenbäumen, die sie begutachtet haben und sich nicht sicher waren, ist das nun der Schönste oder nicht, kamen sie auf eine Lichtung.
Und dort stand er, der schönste Tannenbaum, den Thomas sich vorstellen konnte.
Der Vater ging um den Baum herum, begutachtete ihn von allen Seiten und sagte zu Thomas: "Ja mein Sohn, das ist wohl der schönste Tannenbaum, den wir finden konnten!"
Der Vater holte den Zettel heraus, auf dem stand "reserviert" und
befestigte ihn gut sichtbar am Baum.
Nun begaben sich Thomas und sein Vater auf den Weg nach Hause, mit dem guten Gewissen, sie haben den schönsten Tannenbaum gefunden.
Die Zeit verging wie im Flug und es waren nur noch zwei Tage bis Heiligabend, als endlich Vater zu Thomas sagt, es wird Zeit den Baum zu holen.
Aber wie so oft kam die Arbeit des Vaters dazwischen und er hatte am Tage keine Zeit den Baum zu holen und wenn er von der Arbeit nach Hause kam, war es zu dunkel, um noch in den Wald zu gehen.
So musste Thomas bis zum Morgen des Heiligen Abend warten. Nach dem Frühstück brachen Thomas und sein Vater in den Wald auf um den Tannenbaum zu holen.
Aber als sie auf die Lichtung kamen, war der Tannenbaum nicht mehr da. Sie fanden einen Zettel auf dem stand: "Das ist ein wirklich schöner Tannenbaum, Dankeschön!"
Mit hängenden Köpfen trotteten Thomas und sein Vater nach Hause.
Wo sollten sie jetzt noch einen Tannenbaum bekommen?
Wie der Mutter und Sophie die traurige Mitteilung machen, dass dieses Weihnachten kein Tannenbaum im Wohnzimmer stehen wird?
Zu Hause angekommen, stand Mutter in der Küche und bereitete das Weihnachtsessen vor.
Thomas ging mit hängendem Kopf zu seiner Mutter und weinte. Er gestand ihr, dass der schöne Tannenbaum, den sie ausgesucht haben, nicht mehr da war. Er wurde gestohlen und nun müssten sie ohne Tannenbaum Weihnachten verbringen.
Die Mutter nahm Thomas in den Arm und flüsterte ihm in Ohr:
"Na dann komm doch mal mit auf den Hof!"
Thomas ging mit seinem Vater und seiner Mutter auf den Hof und dort stand er der schönste Tannenbaum, den er je gesehen hatte.
Aber was ist das?
An den Baum hängt ja ein Zettel. "Reserviert" steht darauf und das in Vaters Handschrift.
Wie kann es sein? Wie kommt ihr Tannenbaum hierher?
Mutter erzählte, der Förster war früh im Wald und hat gesehen, dass der Baum noch nicht abgeholt wurde. Kurzerhand sägte er ihn ab und hat ihn zu Thomas nach Hause gebracht.
Die Freude bei Thomas war riesengroß und er fiel seiner Mutter um den Hals.
Sofort gingen Thomas, Sophie und Vater daran den Tannenbaum aufzustellen und zu schmücken.
Nun konnten Thomas und seine Familie ein schönes Weihnachtsfest feiern und sie freuten sich ganz besonders über ihren Tannenbaum.

© Ralph Wöhlbrandt

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Bis Weihnachten 2015 sind es noch Tage.